Hautpflege
Hautpflege für schöne und gesunde Haut
Der äußerliche Indikator für Schönheit schlechthin ist gesunde, schöne Haut. Ein erfrischend und gesund aussehender Teint, makellos und frei von Unreinheiten. Jeder wünscht sich das und dieses Ziel einer wirklich schönen Haut ist mit Methoden natürlicher Beauty und Kosmetik auch erreichbar. Natürliche Kosmetik erkennt dabei auch, was die Haut braucht und gleicht Defizite sehr effizient aus. Ein gepflegtes Äußeres fängt stets mit der richtigen Hautpflege an. Dabei ist eine Berücksichtigung des individuellen Hauttyps ebenso wichtig wie das eventuelle Vorliegen von Hautreizungen, Hautunreinheiten oder gar Hautkrankheiten.
Viele natürliche Kosmetika sind hypoallergen und dermatologisch getestet, so dass sie auch bedenkenlos von empfindlichen Personen angewendet werden kann. Für eine anhaltend schöne Haut ist es wichtig, diese regelmäßig aber richtig zu reinigen und zu pflegen. Beauty und Kosmetik bieten aber auch Maßnahmen zur kurzfristigen Hauterholung und Regeneration an. Am bekanntesten sind in diesem Zusammenhang sicherlich Gesichtsmasken als sehr schnelle Schönmacher. Masken wirken in der Regel sofort und die Haut wird augenscheinlich frischer, glatter und praller. Dabei werden bestehende Fältchen deutlich gemindert, Schwellungen und Rötungen klingen ab. Welche Masken am besten verwendet werden sollten, hängt wiederum vom Hauttyp ab. Auf Standardmasken sollte der schönen Haut zuliebe besser verzichtet werden.
Hauttypen
Einer Anwendung von Beauty und Kosmetik sollte die Bestimmung des Hauttyps unbedingt vorausgehen. Die unsachgemäße Behandlung der Haut könnte sonst gegebenenfalls eher mehr schaden als nutzen. Ist man sich nicht sicher, welcher Hauttyp vorliegt, so sollte die Informationen hierüber im guten Kosmetikinstitut oder beim Dermatologen beschafft werden. Der Hauttyp ist genetisch determiniert und festgelegt. Nach bestimmten Kriterien kann die Einordnung in eine der Hauttypologien meist genau erfolgen. Das Aussehen der Haut hängt stark von der Talgproduktion ab. Umwelteinflüsse und Lebensgewohnheiten spielen auch eine Rolle.
Jede Haut erhält aber auch durch hormonelle und Witterungseinflüsse ihr charakteristisches Aussehen. Natürlich spielen auch Hautalterungsprozesse eine Rolle, die durch die gezielte Anwendung von Kosmetik wunderbar ausgeglichen werden können. Auch Faltenbildung lässt sich so minimieren. In der täglichen Praxis sind vor allem die trockenen und fettigen Hauttypen von Bedeutung. Trockene Haut ist meist sehr zart und feinporig, unter einem Feuchtigkeitsmangel leidend. Der Fachbegriff hierfür lautet Sebostase. Fettige Haut zeigt sich meist grobporig und glänzend, der Fachbegriff für die Erscheinungsformen fettiger Haut wird auch als Seborrhö bezeichnet.
Der normale Hauttyp hingegen ist ausgeglichen weder trocken noch zu feucht. Normale Haut ist deshalb auch von den Pflegeeigenschaften am unkompliziertesten. Der empfindliche Hauttyp ist feinporig und neigt zu Rötungen und Trockenheit. Akne Haut ist leicht an den Papeln und Pusteln erkennbar, Mischhaut schließlich ist durch abwechselnd trockene und fettige Partien gekennzeichnet. Typisch ist eine sogenannte fettige T Zone an Kinn, Nase und Stirn bei gleichzeitigen trockenen Wangenpartien.
Reinigung und Hautpflege
Die einzelnen Hauttypen erfordern auch immer eine auf sie abgestimmte Reinigung und Hautpflege. Fachgerechte Kosmetikanwendungen helfen dabei, die richtige und bedarfsgerechte Pflege zu finden. Der natürliche Säureschutzmantel der Haut ist notwendig, um die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen zu bewahren. Reinigung und Hautpflege sollen den Säureschutzmantel stabilisieren und nicht zerstören. Leider ist jedoch manchmal das Gegenteil der Fall. Man denke nur an die fatale Wirkung von industriellen Seifen mit ihrer Vielzahl an chemischen Inhaltsstoffen. Genauso ist aber auch zu häufiges und unkontrolliertes Waschen ein Grund für die negative Beeinflussung des Säureschutzes.
Man sollte auch nicht vergessen, dass bestimmte Lebensphasen aufgrund hormoneller Umstellungen einer ganz besonderen Hautpflege bedürfen. Hierzu zählen insbesondere die Pubertät und der Eintritt in die Wechseljahre, besonders bei Frauen. Beauty, Kosmetik und Hautpflege ist aber auch zunehmend in der Männerwelt ein Thema. Männerhaut hat andere Bedürfnisse bei Reinigung und Pflege. Die breite Palette guter Kosmetika bieten die Möglichkeit einer individuellen Zusammenstellung eines Reinigungs-und Pflegeprogrammes. Hierdurch kann die Haut bestens mit Allem versorgt werden, was sie zum Schönsein benötigt.
Trockene Haut
Trockene Haut ist gekennzeichnet durch vermehrte Gespanntheit und Empfindlichkeit oft gepaart mit Juckreiz. Der medizinische Fachbegriff für trockene Haut lautet Xerosis cutis. Trockene Haut hat ein raues, manchmal auch rissiges, gerötetes Erscheinungsbild. Sie neigt oft zu Entzündungen oder Verschuppung. Eine Veranlagung zur Faltenbildung kann durch trockene Haut verstärkt werden. Die Ursachen des trockenen Hauttyps sind mannigfaltig. Sie kann anlagebedingt sein oder es liegt eine Störung in der Feuchtigkeitsregulierung zugrunde. Wenn die Fett-und Feuchtigkeitsregulierung sehr gestört ist, kann es bei entsprechender Veranlagung zum Ausbruch einer Neurodermitis oder anderen Hautekzemen kommen.
Man sollte auch berücksichtigen, dass die Haut allgemein mit zunehmendem Alter die Eigenschaft entwickelt, immer trockener zu werden. Hier ist aufgrund der Alterungsprozesse der Regulationsmechanismus für die Fett-und Feuchtigkeitsspeicherung gestört. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von trockener Altershaut. Juckreiz ist auch ein häufiges Begleitsymptom trockener Haut. Übermäßige Pflegemaßnahmen sind bei trockener Haut zu vermeiden. Dennoch ist es selbstverständlich auch bei trockener Haut wichtig, sich zu waschen.
Kurze, kalte Duschen sind ein gutes Pflegeprogramm für trockene Haut, es kann gegebenenfalls auch auf Duschgel verzichtet werden. Äußere Faktoren wie trockene Luft können die Symptome einer trockenen Haut verstärken. Innere Faktoren, wie etwa Mangel an bestimmten B Vitaminen oder Biotin können Hauttrockenheit zur Folge haben. Die Naturheilkunde kennt eine ganze Reihe von Arzneipflanzen, um einer trockenen Haut entgegenzuwirken. Sehr wirksam sind Tinkturen aus Aloe, Ringelblume oder Ackerschachtelhalm.
Unreine Haut
Akne, Pickel und unreine Haut sind nicht nur ein kosmetisches Problem und stellt für die Betroffenen oft auch eine große psychische Belastung dar. Unreine Haut in Form von Pubertätsakne verschwindet oft spontan, der Hautarzt kann gegebenenfalls hervorragende medizinische Salben verordnen. Unreine Haut könnte auch durch die unsachgemäße Anwendung von Kosmetikartikeln entstehen. Man spricht bei derartigen unreinen Hauterscheinungen auch von Kosmetikakne. Auch sie hat eine gute Prognose. Da jede Form von Akne schwere Narben hinterlassen kann, gehört die Behandlung stets in fachkundige Hände. Unreine Haut hat übrigens nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, dieses Märchen hält sich bisweilen stur in manchen Köpfen.
Ganz allgemein entsteht unreine Haut dann, wenn die Hautporen verstopft sind und der Fettabfluss nicht mehr gewährleistet ist. In den Poren befindliche Keime und Bakterien können gefährliche Entzündungen auslösen. Eine Verschleppung der Infektion auf andere Körperareale muss vermieden werden. Kosmetische Peelinganwendungen sind hilfreich, um die verstopften Poren wieder zu öffnen. Vom Ausdrücken oder Quetschen der Pickel ist dringend abzuraten. Allgemein sich positiv auswirkende Ratschläge bei unreiner Haut sind eine ausgewogene Ernährung bei weitest gehender Vermeidung fettreicher Nahrungsmittel. Da übermäßiger Alkoholkonsum und Zigarettenrauchen das Entstehen von Hautunreinheiten fördert, sollte auch darauf verzichtet werden.
Fettige Haut
Es werden 2 Arten der fettigen Haut unterschieden. Zum einen die fettige Haut in der öligen Form, auch Seborrhöe oleosa genannt und zum anderen die fettige Haut in ihrer trockenen Form, auch als Seborrhöe sicca bezeichnet. Grundsätzlich sondern die Talgdrüsen bei einer fettigen Haut zu viel Fett ab, dass sich dann wie ein dünner Schmierfilm auf der Hautoberfläche ausbreitet. Die ölige Ausprägung der fettigen Haut ist erkennbar durch grobe, große Hautporen, einer verstärkten Bildung von Mitessern und durch fettiges Haar. Die trockene Ausprägungsform der fettigen Haut ist gekennzeichnet durch Spannungsgefühle, Neigung zu roten Flecken und Fettschuppen. Heute werden als Hauptursache einer fettigen Haut männliche und weibliche Geschlechtshormone verantwortlich gemacht. Diese Hormone sind unter anderem für die Regulation der Talgdrüsenproduktion verantwortlich. Androgene ist der Oberbegriff für männliche, Östrogene für weibliche Geschlechtshormone.
Die Talgdrüsen werden besonders durch Androgene stimuliert. In Lebensphasen mit Hormonschwankungen spielt fettige Haut deshalb eine besondere Rolle. Man denke nur an die Pubertät, die Menstruation oder an die fettige Haut während der Schwangerschaft. Positive Merkmale einer fettigen Haut sind die gesteigerte Elastizität, die Widerstandsfähigkeit und der Wasserreichtum. Ein weiterer Vorteil ist die verzögerte Neigung zur Hautalterung. Negativ ist allerdings der Fettglanz durch sehr aktive Talgdrüsen und ein vermehrtes Schwitzen.
Menschen mit fettiger Haut sind auch oftmals auffallend blass, verursacht durch eine dicke Hornschicht, die ein Durchschimmern der Durchblutung verhindert. Fettige Haut pflegt man am besten durch gründliche tägliche Hautreinigung mit nicht rückfettenden Seifen oder Syndets. Allgemein sollten die verwendeten Pflegeprodukte eher fettarm sein. Alkoholisches Gesichtswasser kann gegen überschüssiges Fett verwendet werden. Regelmäßiges Peeling verhindert verstopfte Poren und wirkt somit der Entstehung von Mitessern entgegen.
Pickel
Der Kampf gegen Pickel erscheint vielen aussichtslos, dabei muss es keineswegs immer kompliziert sein, effektiv etwa dagegen zu unternehmen. Zu Beginn steht erst mal nur die persönliche Einstellung zu dem Problem. Man muss ja nicht gleich Frieden schließen mit den Pickeln, aber man sollte sich erst einmal so annehmen uns akzeptieren, damit die Psyche nicht leidet. Was man sich unbedingt abgewöhnen sollte sind Quetschen, Drücken oder Betasten der befallenen Hautareale. Männer mit Pickelproblemen sollten einen Trockenrasur vorziehen. Hygiene ist ein ganz wichtiges Thema, gerade im Badezimmer, es ist also darauf zu achten, die Handtücher am besten täglich zu wechseln. Wegen des empfindlichen Säureschutzmantels bitte darauf achten, nicht zu oft zu waschen, zweimal am Tag ist völlig ausreichend.
Mehr Waschen bringt nicht weniger Pickel. In Sachen Kosmetikprodukte unbedingt auf Qualität achten und keine billigen Produkte verwenden. Im Kosmetikbereich bedeutet billig sehr oft auch minderwertig. Pickelhaut benötigt jedoch hochwertigste Pflege. Schlimmstenfalls könnten Billigmittel sogar die Haut schädigen. Alkoholhaltige Kosmetika besser nicht benutzen, der Feuchtigkeitsverlust ist einfach zu stark. Was immer man auch gegen Pickel unternimmt, es ist eine Geduldsprobe und man sollte immer auch den Hautarzt in alle Therapiemaßnahmen einbeziehen. Es kann nicht oft genug betont werden, dass es bei Pickeln unbedingt nötig ist, das Rauchen aufzugeben und die Ernährung umzustellen
Hautausschlag
Die Haut ist der Spiegel der Seele. Es ist nicht immer leicht, die wahren Ursachen für einen Hautausschlag herauszufinden. Psychische Ursachen können sich ebenso als Hautausschlag manifestieren wie Krankheiten und Störungen innerer Organe. Hautausschläge können grundsätzlich am ganzen Körper auftreten. Es können einzelne Areale oder die ganze Haut befallen sein. Schmerzen, rötlich-entzündliche Veränderungen und Juckreiz stehen als Symptomatik oftmals im Vordergrund. Es gibt auch erregerbedingten Hautausschlag, ausgelöst durch Bakterien oder Viren.
Vielfach liegen auch Allergien oder Kontaktallergien einem Hautausschlag zugrunde. Therapeuten müssen oft wahre Detektivarbeit leisten um die wahren Ursachen zu ergründen. Dies ist dennoch wichtig, um eine kausale, ursachenbezogene Therapie durchführen zu können. Leider kommt dies in den ärztlichen Praxis oft zu kurz und es wird nur symptomatisch mit Kortisonsalbe behandelt. Speziell bei Kindern sind Hautausschläge häufig das Symptom einer Kinderkrankheit wie Masern oder Röteln. Lebensmittelbedingte Hautausschläge nehmen immer häufiger zu. Man vermutet aufgrund der vielen chemischen Zusatzstoffe ein großes allergisches Potential.

