Internetzugang

Wer auf das Internet zugreifen möchte, benötigt einen Internetzugang. Provider bieten Internetzugänge unterschiedlicher Art an. So gibt es Einwahlmöglichkeiten über ein Modem oder die ISDN-Anlage und den heimischen Telefonanschluss, Breitbandverbindungen über DSL und mobile Verbindungen wie UMTS, HSDPA, EDGE und GPRS. Daneben kann zwischen Laufzeitverträgen und der Call-by-Call-Nutzung entschieden werden. Erstere erstrecken sich meist über einen Zeitraum von 2 Jahren während letzteres nur bei der konkreten Einwahl und für die jeweilige Verbindungsdauer Kosten verursacht.

Für den Internetzugang wird ein Vertrag zwischen dem Provider und dem Kunden abgeschlossen. Der Provider stellt oft auch die benötigte Hardware wie ein Modem oder einen UMTS-Stick zur Verfügung. Nach Installation der Hardware und der Software zur Verbindungskonfiguration genügt die Eingabe der vom Provider erhaltenen Zugangsdaten zur Einwahl. Mit jeder Einwahl erhält der Teilnehmer eine IP-Adresse aus dem Pool des Providers zugeteilt, welche die Kommunikation mit anderen Teilnehmern ermöglicht.

Die Geschwindigkeit der Datenübertragung im Internet richtet sich nach dem genutzten Netz und den Regelungen des Anbieters. Ebenso variieren die Kosten und das für einen Zeitraum genehmigte Transfervolumen, welches beim Austausch von Daten entsteht. So kann eine unlimitierte Verbindung vereinbart oder aber ein Preis für eine gewisse Zeit oder ein bestimmtes Datenvolumen festgesetzt werden.

Mit dem Internetzugang hat der Benutzer die Möglichkeit am E-Mail-Verkehr teilzunehmen, Daten per FTP zu übertragen, Webseiten zu besuchen, sich in Sozialen Netzwerken, in Foren oder Chats zu beteiligen, in Onlineshops zu stöbern, online verfügbare Musik zu hören oder Videos anzusehen. Der Zugang ist grundsätzlich von jedem internetfähigen Gerät mit der entsprechenden Hard- und Softwareausstattung möglich. Dazu zählen neben Computern auch mobile Geräte wie Laptops, Netbooks, PDAs, Handys und andere zu diesem Zweck entwickelte Technologien.