Schlafzimmermöbel

Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist ein Raum, in dem Ruhe und Energie getankt wird. Hier erholt man sich vom stressigen Arbeitstag, hier genießt man seine nächtliche Ruhe. Normalerweise gehören in jeden noch so winzigen Schlafraum praktische und komfortable Schlafzimmermöbel: ein Bett und ein Kleiderschrank. Weitere Schlafzimmermöbel wie eine Kommode, ein Schminktisch, Spiegel und Accessoires machen den Schlafraum zu einem hübschen und gemütlichen Zimmer und bieten zusätzlichen Stauraum an. Hat man den Platz hierfür, so ist ein begehbarer Kleiderschrank ein echter Hingucker.

Möbel

Aufgrund von Platzmangel, angesichts einer zu kleinen Wohnung, nutzen einige Menschen das Schlafzimmer auch als Arbeitsraum. So befindet sich in einer Ecke des Zimmers ein funktionaler Schreibtisch mit PC und Bürostuhl.

Was macht ein gutes Bett aus?

Man könnte das Bett auch als Herzstück eines jeden Schlafzimmers bezeichnen. Es fällt auf, dass der Trend zu immer größeren Betten geht. Nicht nur Paare schwören auf die Größe des Bettes, sondern Singles mögen riesige Liegeflächen ebenfalls mehr, als schlichte 0,90m breite Betten.

Ein richtig gutes Bett macht in erster Linie die Matratze aus. Was Sie beim Kauf einer hochwertigen Matratze beachten sollten, wird im nachfolgenden Punkt erklärt.

Ihnen sollte dieses Schlafzimmermöbel gefallen. Ob Sie nun ein Bett aus Holz, Rattan oder Metall bevorzugen, liegt ganz bei Ihnen. Polsterbetten, Himmelbetten und Futonbetten sind ebenfalls ansprechende Varianten, die mit ansprechenden und einladenden Designs punkten. Die Auswahl der Form, Farbe und Variation Ihres Bettes bleibt Ihnen überlassen. Achten Sie, wie bei allen anderen Möbelstücken auch, auf die Verarbeitung.

Schauen Sie sich einige verschiedene Exemplare an und vergleichen Sie Preise und Qualität miteinander. Denken Sie daran, was Ihr Bett aushalten muss. Schließlich werden Sie im besten Falle einige Jahre in diesem Möbel nächtigen. Lassen Sie sich beim Kauf eines entsprechenden Lattenrostes gut beraten. Auch hier gibt es eine unbändige Vielfalt. Mittlerweile haben sich härteverstellbare Lattenroste einen Namen gemacht. Bei exklusiveren Modellen lassen sich sogar die Kopf- und Fußenden in der Höhe verstellen.

Wünschen Sie einen Bettkasten, weil Sie auf den zusätzlichen Stauraum angewiesen sind? Dann bedenken Sie diesen Zusatz, wenn Sie in einem Möbelgeschäft auf der Suche nach einer neuen Schlafgelegenheit sind. Nicht jedes Bett ist mit einem Bettkasten ausgestattet. Möglicherweise zahlen Sie ein wenig mehr für diese Art Luxus.

Die richtige Matratze

Eine gute und hochwertige Matratze ist nicht mal eben in zehn Minuten gefunden. Schließlich ist eine Matratze mehr als eine bloße Schlafunterlage und soll für einen gesunden Rücken, wie auch für süße Träume sorgen.

Federkernmatratze: Diese Matratzen haben sich in den letzten Jahren auf dem Markt etabliert. Das Innenleben dieser Matratzen besteht aus beweglichen Stahlfedern, welche der Matratze zusätzliche Stabilität verleihen.

Taschenfederkernmatratze: Eine Taschenfederkernmatratze ist eine Weiterentwicklung der Federkernmatratze. Jede einzelne Stahlfeder ist in eine separate Stofftasche eingenäht. Das hat zum Vorteil, dass bei Belastung das Mitschwingen von benachbarten Federn verhindert wird.

Latexmatratze: Diese Matratzen bestehen aus synthetischem Latex, eventuell auch aus natürlichem Latex. Das Markenzeichen dieser Matratzen sind die unterschiedlich angeordneten Hohlräume, die sich perfekt an den Körper und die jeweilige Belastung anpassen. Sie sind in unterschiedlich harte und weiche Zonen unterteilt.

Schaumstoffmatratze: Diese Matratzen sind mit dem Komfort von Latexmatratzen zu vergleichen. Häufig werden sie als minderwertig betrachtet, was nicht der Wahrheit entspricht. Wichtig zu wissen ist, dass sich die Qualität von Schaumstoffmatratzen nur durch ein optimales Raumgewicht entfalten kann. Ein optimales Raumgewicht liegt ungefähr bei 50kg pro Kubikmeter.

Wassermatratze: Am komfortabelsten und anpassungsfähigsten sind Wassermatratzen. Durch die Menge an Wasser, die in eine solche Matratze eingefüllt wird, kann sogleich der Härtegrad bestimmt werden. Es ist natürlich gewöhnungsbedürftig auf einer Wassermatratze zu nächtigen, jedoch sprechen die Vorteile für sich: enorme Druckentlastung, bei Bandscheibenvorfällen oder sonstigen Rückenproblem absolut zu empfehlen.

Polsterbetten

Polsterbetten sind sehr beliebte Schlafzimmermöbel und erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit. Wie bei jedem anderen Bett auch gibt es sie in unterschiedlichen Größen, Farben, Materialien und Formen.

In der Regel beruhen Polsterbetten auf einer Holz- oder Metallkonstruktion. Im Kopfbereich, oder auch im Fußbereich sind sie gepolstert und wahlweise mit Leder oder Stoff bespannt. Das gesamte Äußere der Polsterbetten ist weich aufgepolstert, es gibt keine harten Ecken und Kanten.

Es gibt Polsterbetten, bei denen der Lattenrost und die Matratze bereits integriert sind. In der Regel spricht man hierbei von Federkern- oder Schaumstoffmatratzen, aber auch andere Formen sind möglich. Natürlich gibt es auch Polsterbetten, die ohne Lattenrost und Matratze zu erwerben sind. Hier kauft man die Auflagen zusätzlich zum Bett.

Formtechnisch sind keinerlei Grenzen gesetzt. Beliebte Formen sind beispielsweise Rundbetten, Himmelbetten, Polsterbetten mit integrierten und gepolsterten Nachttischen. Polsterbetten, die mit Radio oder Stereoanlage und indirektem Licht ausgestattet sind, erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit. Für jeden Schläfer ist etwas dabei. Diejenigen, die die Vorzüge eines Bettkastens zu schätzen wissen, kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Nicht selten ist ein integrierter Bettkasten im Preis inbegriffen und lässt die Herzen geneigter Käufer höher schlagen.

Besonders für kleine Wohnungen eignen sich Schlafzimmermöbel in Form von Einzelpolsterbetten mit Bettkasten hervorragend. Tagsüber dienen sie als Sitzmöglichkeit, nachts verwandeln sie sich in gemütliche Betten. Bettdecke und Kissen kann nach dem Schlafen bequem im Bettkasten verstaut und zur Nacht wieder herausgeholt werden.

Schlafsofas- die Allrounder

Für kleine Wohnungen, die über kein Schlafzimmer verfügen eignen sich Schlafsofas hervorragend. Aber auch für Wohnungen, die zwar mit einem Schlafraum ausgestattet sind, aber über kein Gästezimmer verfügen, eignen sich Schlafsofas wunderbar.

Auf Eventualitäten vorbereitet: Stellen Sie sich vor, Sie haben sich Besuch eingeladen, Sie haben viel Spaß, es wird spät. Sie müssen Ihren Besuch nicht nach Hause schicken, er kann auf Ihrer ausziehbaren Schlafcouch übernachten.

Winzige Wohnung: So wie alles andere auch, schießen die Mietpreise in die Höhe. Wer kann sich da eine riesige Wohnung leisten, wenn er eh kaum zu Hause ist? Für solche Zwecke eignet sich eine Schlafcouch bestens. Am Tage ist sie die hübsche und gemütliche Couch, auf der man sitzen und lümmeln kann, in der Nacht verwandelt sie sich in ein kuschliges Bett.

Kein Gästezimmer: Wie zuvor erwähnt, ist eine geräumige Wohnung teuer. Oft nutzt man den Luxus nicht, den man mit viel Geld bezahlt. So verhält es sich zum Beispiel mit dem Gästezimmer. Wie oft ist dieser Raum in Gebrauch? Wahrscheinlich eher selten. Daher könnte man eine Schlafcouch im Wohnzimmer, oder im Home Office integrieren. Schon hat man einen separaten Raum, in dem sich Gäste wohlfühlen und in Ruhe nächtigen können.

Praktisch und schnell einsatzbereit: Schlafsofas haben, wie bereits erwähnt, einen praktischen Nutzen, da sie am Tage zum Sitzen und Lümmeln und nachts zum Schlafen verwendet werden können. Ein weiteres Plus bietet die rasche Verfügbarkeit der Schlaffunktion eines solchen Sofas. Ohne viel Aufwand und mit wenigen Handgriffen entsteht ein gemütliches und kuschliges Bett. Das Aufblasen einer Luftmatratze bleibt Ihnen dabei erspart!

Wasserbetten

Wie bereits der Name verrät, sind bei Wasserbetten die Matratzen mit Wasser gefüllt. Es gibt zwei verschiedene Arten von diesem Schlafzimmermöbel: Softside- und Hartsidebetten.

Softside: Diese Art des Wasserbettes ist von einem nachgiebigen Schaumstoff- Rahme umgeben. Dieser ist elastisch und benötigt dadurch keinen anderen Rahmen mehr. Natürlich gibt es das Softside- System auch in normalen Bettgestellen. Hierbei dient das Bettgestell jedoch nicht zum Tragen der Matratze, sondern einfach nur als Zierde.

Hardside: Hierbei befinden sich die mit Wasser gefüllten Matratzen in einem stabilen Rahmen. Sie müssen kein extra dafür vorgesehenes Bett kaufen, Sie können Ihr altes Bett eventuell zu einem Hardside- System umbauen. Einzige Bedingung dafür ist, dass die Seitenteile Ihres Bettrahmens mindestens 20cm hoch sind. Dann muss in den Bettrahmen ein Unterbau verbaut werden. Auf diesen werden Bodenplatten geschraubt, auf welchen die Heizungen liegen werden. Über die Heizungen wird eine Sicherheitsfolie gelegt, anschließend werden die Matratzen auf der Folie platziert. Nun müssen die Matratzen nur noch mit Wasser befüllt werden und fertig ist Ihr Hardside- Bett.

Es gibt für Wasserbettmatratzen verschiedene Beruhigungsstufen. Manche Menschen mögen Wasserbewegungen, andere hingegen nicht. Durch bestimmte Fließeinlagen können die Schaukelbewegungen aufgefangen und beruhigt werden.

Erkundigen Sie sich in einem Fachhandel für Wasserbetten. Nicht selten bieten die Hersteller einige Woche Probeschlafen in einem Wasserbett an. So können Sie sich an die Bewegungen des Wassers gewöhnen und diese schließlich als entspannend und angenehm empfinden.