Wandgestaltung im Kinderzimmer

Ideen fürs Kinderzimmer

Das Kinderzimmer erfüllt eine Vielzahl an Funktionen. Da sich wohl jeder Erwachsene noch an sein erstes Reich erinnern wird, wird deutlich, dass diesem Raum eine große Bedeutung zukommt. Das Kinderzimmer ist sowohl Lernort als auch ein Platz, an dem man Abenteuer bestehen kann, sich in eine andere Person verwandeln kann, Zirkus spielen kann, ein Platz, wo man die ersten Partys feiert, wo man Stunden über den Hausaufgaben sitzt, aber auch der Ort, in dem abends Märchen oder andere Geschichten vorgelesen werden. Hier passieren also ganz viele Dinge, die ein Kind auf seinem Weg begleiten. Das Kinderzimmer ist gleichzeitig auch der einzige Ort, der dem Kind gehört, sofern nicht ständig die Eltern zum Aufräumen erscheinen.

Darum sollte das Kinderzimmer auf jeden Fall genau den Wüschen und Bedürfnissen des in ihm lebenden Kindes entsprechen, idealer Weise natürlich, wenn es schon in der Lage ist, diese zu artikulieren.

Wandgestaltung im Kinderzimmer

Im Kinderzimmer gilt erst einmal, dass Phantasie gefragt ist, dass hier sogar Wunder geschehen können. Ob man die ganze Wand mit Comicfiguren verziert oder einzelne Bilder von Märchenfiguren aufhängt, eine riesengroße Wandmalerei mit einer Traumlandschaft anbringt, die Wandgestaltung im Kinderzimmer soll dem Kind gefallen, seinen Interessen und seinem Entwicklungsstand entsprechen. Bilder hinterlassen ja gerade bei kleinen Kindern großen Eindruck, sie prägen sich ein und bleiben als Anregung haften. Ob man das Alphabet in Tierform nimmt, mit einem großen A für den Affen und einem Z für das Zebra, oder einen Märchenwald mit Drachen und Kobolden an die Wand bringt, die Details der Wandgestaltung im Kinderzimmer werden immer von den Kindern aufgenommen und verarbeitet. Das heißt, allzu gruselig sollten die Motive nicht sein, aber ein paar niedliche Hexen oder Vampire kann fast jedes Kind verarbeiten. Man sollte als Erwachsener die eigenen ästhetischen Vorstellungen zurück stellen und beobachten, wofür sich das Kind interessiert, mit ihm zusammen, wenn es alt genug ist, Bilder oder Poster aussuchen. Dann kann das Reich auch wirklich das eigene werden.

Tapete mit Wolken
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Kindertapeten sind in so vielen niedlichen und bunten Varianten erhältlich, dass man wohl gerne selbst noch einmal Kind wäre.

Kindertapeten

Wandgestaltung

Kindertapeten sind in so vielen niedlichen und bunten Varianten erhältlich, dass man wohl gerne selbst noch einmal Kind wäre. Ob man die Tapeten für das Kind aussucht, wenn es noch sehr klein ist, oder mit ihm zusammen Musterbücher durchstöbert oder Möbelhäuser aufsucht, es macht einfach Spaß, sich in der Vielfalt der Motive umzusehen. Denn ein bisschen bleibt man ja immer Kind, und ebenso versetzen Kinderwelten Erwachsene auch noch einmal in die Vorstellung, dass es irgend wo doch ruhig und friedlich zugehen könnte. Eine Welt, in der die Phantasie regiert, ist einfach schön, da der Alltag doch oft ganz anders aussieht. Und wenn man merkt, dass das Kind mit den Tapeten einfach glücklich ist, weil man genau den Geschmack getroffen hat, wunderbar. Kinderzimmer sollen ja auch immer ein bisschen anders aussehen als der Rest der Wohnung. Hier regieren eben Piraten, Feen, Fußballstars oder Popstars, je nach dem Alter der Kinder. Kindertapeten dürfen, nein, müssen sogar schrill und bunt sein. Hier gilt noch kein Understatement sondern die pure Freude an den Farben und ihren Kombinationsmöglichkeiten und den unterschiedlichen Motiven. Primärfarben sind hier gefragt, großformatige Blumen oder auch Pünktchen, Schiffe, Teddys, Micky Mouse, alles, was das Kinderherz begehrt.

Kinderzimmer streichen

Wenn Eltern ein Kind erwarten, streichen sie oft das Kinderzimmer in blau oder rosé, wenn bekannt ist, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. In Fällen, wo man dies nicht weiß, oder sich über diese Trennung ohnehin gerne hinweg setzt, kann man beim Streichen des Kinderzimmers einfach aus dem Vollen schöpfen, denn es gibt ja außer Blau und Rosé noch unendlich viele schöne Farben. Wichtig ist vor allen Dingen, dass das Kinderzimmer nicht zu dunkel gestrichen wird, es also nicht zu sehr nach Höhle aussieht. Allzu hell, also blendend, sollte man es auch aber auch nicht streichen. Für Zimmer, in denen Kleinkinder schlafen, bieten sich eher Pastellfarben an, ob blau- oder gelbgrundig oder in zartem Grün. Die Hauptsache ist, dass die Wände zum Rest der Möblierung und zu den Vorhängen passen, diesen als angenehmer Hintergrund dienen. Man kann ein Zimmer auch etwas interessanter streichen, indem man nur eine einzelne Wand in einer kräftigen Farbe streicht, den Rest eher in gedämpften Farben. Ebenso kann man hohe Altbauwände in einer zwei-Tontechnik streichen, wobei der dunklere Farbton immer unten sein sollte. Natürlich kann man auch hier so streichen und gestalten, wie es gefällt, und das kann auch bedeuten, dass man eine Wischtechnik anwendet, bei der die Farben noch einmal überarbeitet, gewölkt werden. Ebenso kann man breite Streifen aufbringen als Hingucker. Ein Zimmer selbst zu streichen, macht ganz einfach Spaß, vor allem, wenn der Raum noch leer ist, also noch alles möglich ist, und erst nach und nach das Reich erschaffen wird. Tupfen Sie Punkte auf, malen Sie Zickzacks auf, leben Sie Ihre Kreativität im Kinderzimmer aus, alles ist erlaubt.

Farben im Kinderzimmer

Die Farben, die man im Kinderzimmer einsetzt, können, je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes, von Pastell über kräftig bis dezent rangieren. In den verschiedenen Lebensphasen benötigt ein Kind unterschiedliche Impulse, die es auch durch die umgebenden Farben erhält. Pastell ist für Kleinkinder gut geeignet, da sie noch sehr stark auf Impulse, Reize, Geräusche oder auch Farben reagieren, diese oft noch nicht einordnen und verarbeiten können. Hier ist also Zurückhaltung gefragt, ist ein zartes Gelb allemal besser als ein Giftgrün. Wenn das Kind schon etwas größer ist, sind Motive und Farben erlaubt, die schon etwas kräftiger in der Aussage sind, denn nun kennt das Kind diese schon, ist auch an bunte Bilder aus dem Fernsehen gewöhnt. Manche Kinder lieben ganz einfach kräftige Farben, bei anderen ist dies weniger der Fall. Die Wahl der Farben, wenn das Kind sich schon artikulieren kann, ist oft auch eine Absprachesache, bzw. ein Kompromiss, denn ein Kind will heute Seeräuber an der Wand haben, morgen den Pumuckl und so weiter. Aber grundsätzlich gilt schon, dass Farben, die man im Kinderzimmer einsetzt, eher kräftig sein dürfen, gerade, wenn der Rest der Wohnung dezent gehalten st. So werden auch Grenzen gesteckt, klar gemacht, dass man hier eine Kinderzone betritt, in der andere Regeln gelten.